Als spezialisiertes Analyselabor verfügen wadg as dgadg asdg
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g dasgd air über umfassende Erfahrung in der Analyse des oralen Mikrobioms. Unsere datenbasierten Erkenntnisse unterstützen Zahnärztinnen und Zahnärzte dabei, Prävention zu verbessern, Therapien zu personalisieren und das individuelle Risikoprofil ihrer Patientinnen und Patienten besser zu verstehen.
Mit unseren Analysen möchten wir dazu beitragen, die zahnmedizinische Versorgung präziser, nachhaltiger und patientenorientierter zu gestalten.
Trotz der bekannten mikrobiellen Ätiologie der Parodontitis ist der indisziplinierte Einsatz systemischer Antibiotika nach wie vor ein Problem. Zahnärzt:innen verschreiben nach wie vor einen erheblichen Anteil der in der ambulanten Medizin verwendeten Antibiotika – teils ohne mikrobiologische Indikation. Dies ist aus mehreren Gründen kritisch:
- Widerstandsentwicklung: Der nicht gezielte Einsatz systemischer Antibiotika begünstigt die Selektion resistenter Stämme. Gerade bei häufig eingesetzten Kombinationen wie Amoxicillin/Metronidazol wurden bereits Resistenzen dokumentiert.
- Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden, allergische Reaktionen oder pseudomembranöse Kolitis (v. a. durch Clostridioides difficile) können auftreten.
- Verlust der Mikrobiomdiversität: Systemische Therapien wirken auch auf die nicht-pathogene kommensale Flora, was das Risiko für Dysbiosen erhöht.
Die aktuellen Leitlinien (EFP, DG PARO) fordern daher eine strikte Indikationsstellung, in der eine systemische Antibiotikatherapie ausschließlich in schwerwiegenden Fällen – z. B. generalisierte Parodontitis Stadium III/IV bei jungen Patient:innen oder aggressiver Verlauf trotz mechanischer Therapie – und ausschließlich nach mikrobiologischer Diagnostik in Erwägung gezogen werden soll. Eine empirische „Breitbandbehandlung“ ohne Nachweis spezifischer Keime widerspricht evidenzbasierter Therapieplanung.
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